Deeskalation ist kein Talent, sondern Handwerk
Viele halten Deeskalation für eine reine Charakterfrage. Fachliteratur zeigt: Sie lässt sich erlernen — und beginnt lange vor der eigentlichen Krise.
In VorbereitungJeder junge Mensch hat einen sicheren Rahmen verdient, gerade in den Momenten, in denen es eng wird. REP SafeCare schafft diesen Rahmen mit ruhiger Präsenz, pädagogischem Verständnis und früher Deeskalation.
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Leitbild, Herkunft, Team und Werte.
Schutzkonzept, Rechtsrahmen, pädagogische Haltung.
Vier Phasen, neun Schwerpunkte, Nachweise.
Prinzipien, Strukturen, Regelkreis.
Gewerberecht, SGB VIII, Verhältnismäßigkeit.
Zusagen, Ansprechperson, Ablauf.
Acht Bausteine im Detail.
Arbeiten bei REP SafeCare.
Wissen und Praxis aus der Arbeit.
Sicherheitsdienstleistung, Krisenprävention und Ausbildung greifen ineinander — drei Bereiche, ein gemeinsamer Anspruch.
Klassische Sicherheitsdienstleistungen: Objektschutz, Veranstaltungsschutz, Empfangsdienste und mehr.
Pädagogisch geschulte Krisenprävention für die Jugendhilfe — präsent, deeskalierend, verlässlich.
Aus- und Weiterbildung zur Krisenprävention in der Kinder- und Jugendhilfe.
REP SafeCare ist aus der praktischen Zusammenarbeit der REP Unternehmensgruppe mit Trägern der Jugendhilfe entstanden. Klassische Sicherheitsdienstleister kennen die Besonderheiten dieses Arbeitsfelds in der Regel nicht — deshalb haben wir uns bewusst darauf spezialisiert und arbeiten ausschließlich in diesem Umfeld.
Sicherheit in der Jugendhilfe bedeutet mehr als reine Anwesenheit: Wer hier unterstützt, muss verstehen, wie Krisen bei jungen Menschen entstehen, wie Wohngruppen und Einrichtungen arbeiten und worauf pädagogische Beziehungen aufbauen. Unsere Kräfte bringen genau dieses Verständnis mit — und arbeiten eng mit den Fachkräften vor Ort zusammen.
Wir verstehen uns deshalb nicht als klassischen Wachdienst, sondern als ergänzenden Teil des Hilfesystems: präsent, bevor etwas eskaliert, ruhig begleitend in der Krise selbst — und so aufgestellt, dass pädagogische Arbeit auch an schwierigen Tagen weitergehen kann.
Mehr zu unserem Konzept →Wir kommen aus dem klassischen Sicherheitsgewerbe und haben uns gezielt auf die Anforderungen der Jugendhilfe eingestellt.
Wir arbeiten ausschließlich in der Kinder- und Jugendhilfe. So kennen unsere Kräfte Abläufe, Rollen und Anforderungen dieses Feldes genau.
REP GmbH, REP SafeCare und das IDP arbeiten eng zusammen: Sicherheit, Krisenprävention und Weiterbildung greifen ineinander.
Ein festes Leitungsteam mit klaren Verantwortlichkeiten.
Vier Dinge machen REP SafeCare aus.
Unsere Kräfte sind für Deeskalation und Gefährdungssituationen ausgebildet und arbeiten nach denselben Grundsätzen wie die Fachkräfte vor Ort.
Wir richten uns nach den Vorstellungen des Trägers — aktiv im Alltag eingebunden oder bewusst im Hintergrund, je nach Bedarf.
In Situationen mit hohem Eskalationsrisiko unterstützen wir unmittelbar vor Ort. Niemand ist allein im Einsatz.
Weil die Sicherheit gehalten wird, müssen Fachkräfte keine Gefahr verwalten — sie können auch in der Krise Beziehung gestalten.
Krisenprävention steht und fällt mit den Menschen, die sie machen. Deshalb investieren wir in unser Team: mit Ausbildung, Begleitung und verlässlichen Strukturen.
Bei uns gibt es keine anonyme Leitstelle und keine langen Entscheidungsketten. Zusammenarbeit mit REP SafeCare ist persönlich, direkt und verbindlich.
Sie sprechen mit Menschen, die Ihre Einrichtung kennen. Jede Zusammenarbeit hat eine feste Teamleitung.
Entscheidungen fallen bei uns schnell, ohne lange Ketten. Auch die Geschäftsführung ist persönlich erreichbar.
Wir nehmen nur so viele Aufträge an, wie wir verlässlich halten können. Qualität geht bei uns vor Wachstum.
Junge Menschen in der Krise brauchen Erwachsene, die sie ernst nehmen. Verhalten hat Gründe — wer sie versteht, kann früh entschärfen statt spät eingreifen.
Wir setzen auf Präsenz, frühe Deeskalation und einen klaren Blick für das, was sich anbahnt. Wer ruhig bleibt, gibt auch anderen Halt.
Im ruhigen Alltag genauso wie in der zugespitzten Situation — Verlässlichkeit ist kein Versprechen für den Ausnahmefall, sondern Alltag.
Wir stellen unser Konzept gern vor — für Einrichtungen und Träger der Jugendhilfe, auch kurzfristig.
Unsere Arbeit ruht auf zwei Konzepten, die ineinandergreifen: einem Schutzkonzept, das Sicherheit und Würde zusammendenkt, und einem Ausbildungskonzept, das unsere Kräfte fachlich wie menschlich vorbereitet.
Regelt, wie wir arbeiten: eine ehrliche Risiko- und Schutzanalyse, konsequente Qualitätssicherung, sorgfältige Personalentwicklung, klare Interventionspläne und die Beteiligung der jungen Menschen.
Legt fest, wie unsere Kräfte vorbereitet werden: mehrstufig vor dem ersten Dienst, mit Deeskalationstraining und gesetzlich vorgeschriebener Sachkunde, danach mit verpflichtenden Auffrischungen — gebündelt am IDP.
Pädagogik und Sicherheit sind bei uns keine getrennten Welten. Erst ihr Zusammenspiel schafft den Rahmen, in dem Beziehung auch in der Krise möglich bleibt.
Beziehung, Alltag, Verständnis
Präsenz, Schutz, Klarheit
Beziehung bleibt auch in der Krise möglich
Unser Schutzkonzept gleicht einem Haus: Wertschätzung und Respekt bilden das Fundament, auf dem alles andere ruht. Darauf stehen die Säulen unserer Arbeit — Risiko- und Schutzanalyse, Qualitätssicherung, Personalentwicklung. Das Dach bilden klare Interventionspläne und die Beteiligung der jungen Menschen.
Der Anlass dahinter ist ernst: Übergriffe auf Beschäftigte nehmen in der Kinder- und Jugendhilfe zu, auch erfahrenes pädagogisches Personal stößt an Grenzen. Eine zusätzliche, geschulte Kraft kann Krisen vorbeugen und trägt zu den sicheren Arbeitsbedingungen bei, auf die Beschäftigte nach § 4 Arbeitsschutzgesetz Anspruch haben — damit den Fachkräften der Raum für ihre eigentliche pädagogische Arbeit bleibt.
Diese Grundlagen legen fest, was unsere Kräfte dürfen — und woran sich unsere Arbeit messen lassen muss.
Fünf Grundsätze prägen jeden Kontakt mit den jungen Menschen — dazu gehört das Vier-Augen-Prinzip: Kontakt findet nie durch eine Kraft allein statt, zum Schutz der jungen Menschen wie unserer eigenen Kräfte.
Beziehung wird bewusst gestaltet, bei gleichzeitig professioneller, schützender Distanz.
Ruhige, klare Präsenz wirkt, bevor überhaupt etwas passiert — Haltung ist unser wichtigstes Werkzeug.
Wir sprechen wertschätzend und deeskalierend, auch in zugespitzten Momenten.
Jeder Eingriff ist das letzte Mittel — so kurz und so schonend wie möglich.
Was wir tun, ist nachvollziehbar, dokumentiert und für alle Beteiligten offen.
Niemand geht bei uns unvorbereitet in eine Einrichtung. Jede Kraft durchläuft vor dem ersten Einsatz eine mehrstufige Ausbildung — von Deeskalation und Konfliktmanagement über anerkannte Trainingsmethodik bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Sachkunde nach § 34a GewO.
Auch danach ist nicht Schluss: Berufsbegleitend gehören verpflichtende Auffrischungen dazu. Hinter dem Programm steht ein interdisziplinäres Team aus Ausbilder:innen, pädagogischen Fachkräften und Psycholog:innen.
Geschult wird am IDP — in Präsenzveranstaltungen und über Online-Module. Das Institut befasst sich ausschließlich mit Krisenprävention und Deeskalation in der Kinder- und Jugendhilfe und bündelt Aus- und Weiterbildung für alle Kräfte von REP SafeCare.
Vermittelt wird von internen und externen Ausbilder:innen — anhand von Praxisbeispielen, Gruppenübungen und offenen Diskussionen, damit das Gelernte im Arbeitsalltag ankommt. Die Teilnehmenden reflektieren die eigene Haltung, analysieren reale Situationen und üben angemessene Reaktionen.
Hinter dem Programm steht ein interdisziplinäres Team aus Ausbilder:innen, pädagogischen Fachkräften und Psycholog:innen. Die Schulungen richten sich sowohl an neue Kräfte als auch an erfahrenes Personal, das seine Kenntnisse vertiefen möchte. Jede Grundschulung wird dokumentiert und in der Personalakte hinterlegt.
Niemand kommt bei uns unvorbereitet in den Dienst. Die Einarbeitung folgt einem festen, dokumentierten Programm — sie beginnt vor dem ersten Dienst und läuft berufsbegleitend weiter.
Einführungsschulung in Präsenz, interne Prozesse und Berichtswege, Schulung im Schutzkonzept und Sachkunde nach § 34a GewO — dazu die rechtlichen Grundlagen vom Jugendschutz bis zum Datenschutz.
Deeskalation und Konfliktmanagement, als E-Learning und in praktischer Schulung: Rollenspiele, Simulationen und Übungen zu Kommunikation, Selbstschutz und früher Konflikterkennung.
Bedarfsgerechte Weiterbildung: Erste Hilfe, Stress- und Burnout-Prävention, Fallarbeit und individuelle Schulungen, begleitet von Supervision und Intervision.
Bestehende Inhalte werden regelmäßig wiederholt und geprüft, neue Themen kommen planmäßig hinzu.
Neun Schwerpunkte, die in jedem Einsatz zusammenkommen — abgeleitet aus unserem Schutz- und Ausbildungskonzept.
Ruhig sprechen, Situationen entschärfen, bevor sie kippen — orientiert unter anderem am Eskalationsmodell nach Friedrich Glasl.
Kommunikationstraining nach dem Ansatz von Marshall Rosenberg: aktives Zuhören, wertschätzender Dialog und der Blick auf die Bedürfnisse aller Beteiligten.
Vier Kernkompetenzen — Selbst-, Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Strukturmanagement — für den professionellen Umgang mit Aggression und Gewalt.
Professionelle Beziehungsgestaltung liegt in der Verantwortung jeder Kraft: so viel Nähe wie nötig, so viel Distanz wie geboten, immer transparent.
Jede Kraft wird im Schutzkonzept geschult: Verhaltenskodex, Beschwerdewege und der sensible Umgang mit teils belasteten jungen Menschen.
Was erlaubt ist und was nicht: Verhältnismäßigkeit, Notwehr und die Grenzen des eigenen Handelns.
Sich und andere schützen, ohne zu verletzen — nach dem Prinzip der größtmöglichen Leidvermeidung.
Nachvollziehbar handeln, sauber dokumentieren, sich im Team abstimmen — von Berichtswegen bis zu internen Kommunikationsstrukturen.
Grundwissen zu häufigen psychischen Belastungen und Traumafolgen junger Menschen: verstehen, was hinter Verhalten stecken kann, und respektvoll damit umgehen.
Ausbildung ist bei uns keine einmalige Einweisung, sondern nachvollziehbar dokumentiert. Was jede Kraft mitbringt und laufend nachweist, ist festgehalten und für Träger und Jugendämter überprüfbar.
Darin erklären wir alle Inhalte, Methoden und Qualitätsstandards im Detail — auf Anfrage senden wir es Trägern gern zu.
Der Einsatz von Sicherheit in der Jugendhilfe ist anspruchs- und verantwortungsvoll. Wir machen unsere Arbeit überprüfbar — in der Haltung, im Vorgehen und in der Dokumentation.
Sicherheit ist nie Selbstzweck. Sie schafft den Rahmen, in dem pädagogische Arbeit gelingen kann. Erzieherische Entscheidungen bleiben beim Fachpersonal.
Wir handeln verhältnismäßig. Prävention und Deeskalation kommen vor jeder körperlichen Maßnahme, die immer das letzte Mittel bleibt.
Jeder Einsatz wird dokumentiert und ausgewertet. Einrichtung, Träger und Jugendamt können sich auf klare, offene Abläufe verlassen.
Sicherheitsdienste dürfen in der Jugendhilfe nur unter klar definierten fachlichen und strukturellen Voraussetzungen eingesetzt werden. Wir verstehen das nicht als Hürde, sondern als Schutz für alle Beteiligten — vor allem für die jungen Menschen.
Unsere Arbeit ist immer eine unterstützende Maßnahme in besonders herausfordernden Situationen. Sie ersetzt keine pädagogische Struktur, sondern ergänzt sie — eingebettet in das Schutzkonzept der Einrichtung und abgestimmt mit Träger und Jugendamt.
Qualität entsteht nicht einmalig, sondern in jedem Einsatz neu.
Jeder Einsatz wird sachlich und vollständig dokumentiert.
Besondere Situationen werden gemeinsam mit dem Team reflektiert.
Regelmäßige Supervision für unsere Kräfte, intern und extern.
Verpflichtende, laufende Weiterbildung statt einmaliger Schulung.
Feste Ansprechpersonen und enge Abstimmung mit dem Träger.
Klare Wege für Feedback und Beschwerden aller Beteiligten.
Hinter jedem Einsatz steht eine Organisation, die Verantwortung ernst nimmt und jederzeit erreichbar ist.
Für jeden Auftrag erstellen wir eine individuelle Einsatzinformation: alle Angaben, die für die Arbeit mit dem jungen Menschen wichtig sind, an einem Ort.
Wir erstellen sie eigenständig und lassen vorhandene Unterlagen des Trägers gern einfließen — auf Wunsch auch gemeinsam weitergeschrieben, als lebendiges Dokument. Vor dem ersten Dienst liest jede Kraft die Einsatzinformation und wird persönlich gebrieft, auch wenn sie schon lange bei uns arbeitet. Bei Änderungen werden alle im Dienst befindlichen Kräfte benachrichtigt.
Jeder Dienst wird in einem Dienstbericht festgehalten, jede Krise zusätzlich in einem Krisenbericht. Monatlich führen wir die Berichte zusammen und werten sie statistisch aus — so erkennen wir Verhaltensmuster und Auslöser früh und können gezielt gegensteuern.
Die Bausteine greifen ineinander: Was im Einsatz geschieht, fließt über Dokumentation und Auswertung zurück in die Arbeit.
Unsere Kräfte arbeiten nach klaren Absprachen mit der Einrichtung.
Jeder Einsatz wird lückenlos dokumentiert.
Monatsberichte und Nachbesprechungen zeigen, was wirkt und was nicht.
Einsatzinformationen, Absprachen und Schulungen werden entsprechend weiterentwickelt.
Wir legen unser Vorgehen gern offen — im Gespräch oder in Ihrer Teamberatung.
Sicherheit in der Jugendhilfe ist rechtlich eng gefasst — und das ist gut so. Dieser Abschnitt zeigt, auf welchen Grundlagen unsere Arbeit steht und wie wir die Vorgaben der Aufsichtsbehörden erfüllen.
Unsere rechtliche Grundlage ist das Bewachungsgewerbe mit allen dafür geltenden gesetzlichen Vorgaben.
Behördliche Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe; alle Kräfte haben die gesetzlich vorgeschriebene IHK-Sachkundeprüfung abgelegt.
Die Bewachungsverordnung regelt Zuverlässigkeit, Ausweispflicht und die Dokumentation unserer Arbeit.
Alle eingesetzten Kräfte sind im bundesweiten Bewacherregister erfasst und überprüft.
Klassisch ist unser Dienst deshalb trotzdem nicht: Die Sachkunde ist für uns das Fundament, nicht das Ziel. Darauf baut die mehrstufige Ausbildung am IDP auf, die unsere Kräfte auf das vorbereitet, was das Bewachungsrecht nicht lehrt — junge Menschen in Krisen, Traumafolgen und pädagogische Settings.
Fünf Paragrafen des SGB VIII bestimmen, wie wir in der Jugendhilfe arbeiten. Aus dem Strafgesetzbuch kommen die Jedermannsrechte hinzu, wenn wir körperlich einschreiten.
Manche junge Menschen leben auf Grundlage eines familiengerichtlichen Beschlusses in einem Setting, das freiheitsentziehende Maßnahmen zulässt. Rechtsgrundlage ist § 1631b BGB — er unterscheidet zwei Fälle, und beide brauchen die Genehmigung des Familiengerichts.
Zwei Wege, die wir klar trennen: In einer akuten Eskalation handeln wir zur Abwehr unmittelbarer Selbst- oder Fremdgefährdung über Notwehr und Nothilfe — so kurz wie möglich und ohne Beschluss. Regelmäßige oder dauerhafte freiheitsentziehende Maßnahmen setzen dagegen einen Beschluss nach § 1631b BGB voraus. Wir setzen nur um, was er deckt, verhältnismäßig und dokumentiert; die pädagogische Verantwortung bleibt bei der Einrichtung.
Jedes Eingreifen folgt dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und dem Prinzip der maximalen Leidvermeidung.
Präsenz zeigen, Spannungen früh erkennen und deeskalieren, bevor Situationen kippen.
In Situationen von Selbst- oder Fremdgefährdung schützen und sichern, so kurz und so schonend wie möglich.
Nur bei Selbst- oder Fremdgefährdung und immer innerhalb der rechtlichen Grenzen von Notwehr und Nothilfe.
Jede Krise dokumentieren, nachbesprechen und auswerten, damit aus jedem Einsatz gelernt wird.
Übergriffe auf Beschäftigte nehmen in der Kinder- und Jugendhilfe zu, und Träger stehen in der Pflicht, sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Eine zusätzliche, geschulte Kraft kann Krisen vorbeugen und trägt dazu bei, diese Pflicht zu erfüllen — damit Fachkräfte den Raum behalten, ihrer eigentlichen pädagogischen Arbeit nachzugehen.
Hinweis: Dieser Abschnitt informiert über die Grundlagen unserer Arbeit und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Jede Einrichtung ist anders. Im Gespräch klären wir, was in Ihrem Fall zu beachten ist und welche Unterlagen Sie für die Abstimmung mit Ihrem Landesjugendamt von uns bekommen.
Ob Sie eine Einrichtung verantworten oder als Jugendamt einen Fall steuern: Sie bekommen von uns ruhige, pädagogisch geschulte Krisenprävention, klare Kommunikation und Maßnahmen, die auch in schwierigen Phasen halten.
Der wichtigste Effekt unserer Arbeit ist Entlastung: Ihre pädagogischen Fachkräfte konzentrieren sich auf ihre eigentliche Arbeit, während wir die Sicherheit in angespannten Situationen übernehmen. Frühe Deeskalation reduziert Übergriffe, Verletzungen und die Dauerbelastung im Team. Und weil Krisen aufgefangen und pädagogisch ausgewertet werden, statt zum Abbruch zu führen, halten Maßnahmen länger.
Unsere Kräfte arbeiten dabei als Teil Ihres Settings — abgestimmt mit Ihrem Team, eingebunden in die Abläufe und Regeln Ihrer Einrichtung. Auf Wunsch stellen wir eine feste Kraft, die für die gesamte Einrichtung zuständig ist.
Dazu kommt eine Dokumentation, die Muster sichtbar macht: hilfeplantaugliche Berichte und ehrliche Einschätzungen. Wenn es schnell gehen muss, sind wir kurzfristig einsatzbereit und rund um die Uhr erreichbar.
Für Sie als Jugendamt zählt, dass Maßnahmen verlässlich laufen und Sie jederzeit wissen, wo ein Fall steht. Genau darauf ist unsere Arbeit ausgelegt: Spannungen werden früh erkannt und entschärft, bevor sie eine Maßnahme gefährden. So werden Abbrüche und Maßnahmewechsel vermeidbarer — die für junge Menschen oft den größten Schaden bedeuten.
Sie erhalten hilfeplantaugliche Berichte und ehrliche Einschätzungen, auch wenn sie einmal unbequem sind. Wenn sich eine Situation zuspitzt, werden Sie unverzüglich informiert — über den Träger und die im Hilfeplan vereinbarten Meldewege.
Da unsere Kräfte fest in die pädagogischen Teams vor Ort eingebunden sind, greifen Pädagogik und Krisenprävention direkt ineinander, ohne Reibungsverluste.
In laufenden Einsätzen erreichen Sie uns rund um die Uhr, und wenn sich eine Situation zuspitzt, informieren wir Sie unverzüglich.
Ausführliche Dokumentation jedes Einsatzes, Monatsberichte mit Auswertung und sofortige Information bei besonderen Vorkommnissen.
Geschönte Verläufe bekommen Sie von uns nicht. Wir geben realistische Einschätzungen, auch wenn sie unbequem sind — Steuerung braucht ehrliche Daten.
Erzieherische Entscheidungen bleiben beim Fachpersonal. Wir schaffen den Rahmen, in dem pädagogische Arbeit gelingen kann.
Schildern Sie uns Ihre Situation. Sie bekommen zeitnah eine ehrliche Einschätzung, ob und wie wir helfen können.
Die Geschäftsführung ist Ihr direkter Ansprechpartner: sieht jede Anfrage selbst, stellt Ihnen das Konzept persönlich vor und bleibt über die gesamte Zusammenarbeit erreichbar.
Am Anfang steht ein Fachgespräch. Wir hören zu, verschaffen uns ein Bild von der Situation und stimmen jeden Einsatz sorgfältig auf die Einrichtung und den jungen Menschen ab.
Sie schildern uns die Situation: das Setting, den jungen Menschen, die bisherigen Erfahrungen. Wir sagen offen, was wir leisten können und was nicht.
Wir lernen Team, Räume und Abläufe kennen. Gemeinsam entsteht ein Krisenplan mit klaren Rollen für Pädagogik und Sicherheit.
Ob ruhige Präsenz zu bestimmten Zeiten oder Rufbereitschaft: Der Umfang richtet sich nach der Situation und wird regelmäßig überprüft.
Jeder Auftrag bekommt eine feste Teamleitung als Ansprechperson. Auf Wunsch nehmen wir auch an Ihren Teamsitzungen teil.
Nach jedem Einsatz besprechen wir gemeinsam, was gewirkt hat, und passen den Krisenplan an. Unser Ziel ist, dass unsere Einsätze seltener werden.
Wir kombinieren die folgenden Bausteine zu einem Setting, das genau zu Ihrer Einrichtung und dem einzelnen jungen Menschen passt — immer in enger Abstimmung mit Ihrem Team.
Einsatz anfragenEine ruhige, verlässliche Präsenz verändert eine Gruppe, bevor irgendetwas passiert. Junge Menschen mit Eskalationserfahrung spüren sehr genau, ob Erwachsene sicher sind — genau diese Sicherheit bringen wir in den Alltag.
Wir lesen Situationen früh, sprechen ruhig und klar und entschärfen Spannungen, bevor sie kippen. Eingegriffen wird so spät wie möglich und so wenig wie nötig.
Wenn eine Situation akut eskaliert, zählt jede Minute. Wir sind schnell vor Ort und sorgen dafür, dass niemand zu Schaden kommt — nicht der junge Mensch, nicht die Gruppe, nicht das Team.
Unser Ziel ist immer die körperliche und seelische Unversehrtheit aller Beteiligten. Wir handeln besonnen, verhältnismäßig und nachvollziehbar und übergeben so früh wie möglich zurück an die pädagogische Arbeit.
Für junge Menschen, die in der Gruppe nicht mehr ankommen und sich oder andere gefährden, braucht es ein eigenes, engmaschiges Setting — meist eine intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35 SGB VIII. Hier arbeiten Pädagogik und Sicherheit besonders eng zusammen.
Eine Bezugsfachkraft gestaltet die Beziehung, eine Kraft von REP SafeCare hält den sicheren Rahmen. So entsteht Verlässlichkeit, auf die sich alle stützen können.
Wohngruppen und Tagesgruppen sind das Zuhause und der Alltag der jungen Menschen. Unsere Kräfte sind dort ruhig und verlässlich präsent, ohne den pädagogischen Betrieb zu stören.
Wir erkennen Spannungen früh und entschärfen sie, bevor sie eskalieren — so bleibt die Gruppe ein Ort, an dem sich alle sicher fühlen können.
Auf Wunsch stellen wir eine feste Kraft, die für die gesamte Einrichtung zuständig ist — bekannt bei Team und jungen Menschen, eingebunden in alle Abläufe.
So entsteht Sicherheit, die nicht von außen kommt, sondern zum Haus gehört: mit kurzen Wegen, klaren Ansprechpersonen und Absprachen, die alle kennen.
Wenn Fachkräfte in Familien arbeiten, etwa in ambulanten Hilfen oder bei begleiteten Umgängen, kann es Situationen geben, die zusätzliche Sicherheit brauchen.
Wir begleiten solche Termine unaufdringlich und besonnen. Die pädagogische Arbeit bleibt im Vordergrund, wir halten den Rahmen.
Verlegungen zwischen Einrichtungen, Fahrten zur Klinik oder eine Inobhutnahme: Manche Wege sind für junge Menschen mit hoher Anspannung verbunden.
Wir begleiten diese Fahrten sicher und ruhig, damit alle gut ankommen — der junge Mensch, die Fachkraft und alle Beteiligten.
Nicht immer braucht es eine dauerhafte Präsenz. Manchmal hilft der Blick von außen — auf Räume, Abläufe und den Umgang mit angespannten Situationen.
Wir analysieren Risiken, erarbeiten Schutz- und Interventionspläne und schulen Teams darin, Krisen früh zu erkennen und sicher zu handeln.
Wir schätzen die Lage gemeinsam mit Ihnen ein — unverbindlich und vertraulich.
Krisenprävention braucht Menschen, die ruhig bleiben, wenn es darauf ankommt, und die Sicherheit als Verantwortung verstehen, nicht als Konfrontation. Damit das gelingt, stehen hinter unseren Kräften klare Strukturen.
Für Einrichtungen und Träger der Jugendhilfe — auch kurzfristig erreichbar.
Hier schreiben REP GmbH, REP SafeCare und das IDP künftig gemeinsam über ihre Arbeit — verständlich für Eltern und Träger, fachlich fundiert für Fachkräfte aus Jugendhilfe und Sicherheitsgewerbe. Diese Themen sind bereits in Vorbereitung:
Viele halten Deeskalation für eine reine Charakterfrage. Fachliteratur zeigt: Sie lässt sich erlernen — und beginnt lange vor der eigentlichen Krise.
In VorbereitungEin Schutzkonzept und die Meldepflichten nach § 8a SGB VIII geben Leitungen Handlungssicherheit. Was das im Einrichtungsalltag konkret bedeutet.
In VorbereitungTraumasensibel arbeiten heißt, Auslöser zu erkennen, bevor sie wirken. Wie Kräfte Vorzeichen lesen und Eskalation vermeiden.
In VorbereitungEskalationen kündigen sich fast immer an. Wie sich körperliche und verbale Frühzeichen lesen lassen, bevor eine Situation kippt.
In VorbereitungEine gut geführte Nachbesprechung prägt, wie ein Team die nächste Krise erlebt — die richtige Leitfrage macht aus Belastung gemeinsames Lernen.
In VorbereitungSachkunde nach § 34a GewO und pädagogische Ausbildung decken je nur die Hälfte ab. Warum Krisenprävention eine eigene Qualifizierung braucht.
In VorbereitungWie Kräfte in angespannten Momenten eine tragfähige Beziehung halten — im Gleichgewicht zwischen Nähe, Distanz und eigener Belastbarkeit.
In VorbereitungHerausforderndes Verhalten ist oft eine Schutzreaktion. Wie Sicherheit und Verlässlichkeit dabei helfen, Halt zu geben.
In VorbereitungPädagogik führt die Beziehung, Krisenprävention hält die Sicherheit. Wie klare Rollen und gemeinsame Krisenpläne im Alltag alle entlasten.
In VorbereitungWas Leitungen bereitstellen müssen, damit Fachkräfte in zugespitzten Situationen sicher handeln: Standards, Nachbesprechung, Besetzung und Rückhalt.
In VorbereitungVon unserer Arbeitsweise über das Zusammenspiel mit der Jugendhilfe bis zur Arbeit bei uns.
Nein, kein klassischer. Unsere rechtliche Grundlage ist das Bewachungsgewerbe — wir arbeiten mit der Sachkunde nach § 34a GewO und nach den Vorgaben der Bewachungsverordnung. Unser Auftrag geht aber darüber hinaus: Unsere Arbeit ist Teil eines pädagogischen Gesamtkonzepts. Aufgabe ist es, Eskalationen früh zu erkennen, zu verhindern und im Ernstfall sicher zu begleiten, damit niemand zu Schaden kommt.
Nein. Wir respektieren jederzeit die pädagogische Zuständigkeit und treffen keine erzieherischen Entscheidungen. Wir ergänzen das Konzept der Einrichtung durch eine verlässliche Sicherheitsstruktur und handeln nach Absprache.
In aller Regel eine Entlastung. Wo die Sicherheit gehalten wird, bleiben alle ruhiger — die Fachkräfte, die Gruppe und der junge Mensch selbst.
In Rufbereitschaft sind wir rund um die Uhr erreichbar, kurzfristige Einsätze stimmen wir individuell mit Ihnen ab.
Ausschließlich für Träger und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe: von der einzelnen Wohngruppe über Tagesgruppen und Einzelmaßnahmen bis zur Betreuung eines ganzen Trägers.
Ja. Wir setzen männliche und weibliche Krisenpräventionskräfte ein. Gerade in der Jugendhilfe ist das wichtig — wir stimmen die Besetzung auf die jeweilige Einrichtung und den einzelnen jungen Menschen ab.
Alle Kräfte durchlaufen eine mehrstufige Ausbildung am IDP — von Deeskalation und Konfliktmanagement bis zum ruhigen Begleiten angespannter Situationen — und werden regelmäßig weitergebildet.
REP SafeCare hilft Wohngruppen in der Jugendhilfe. Wir kommen, wenn eine Situation schwierig wird. Wir bleiben ruhig. Wir sprechen mit den jungen Menschen und mit dem Team. So wird die Lage wieder ruhiger. Unsere Kräfte sind dafür extra ausgebildet.
Ob einmalige Begleitung, Schulung oder feste Rufbereitschaft — im ersten Gespräch klären wir, was zu Ihrer Wohngruppe oder Einrichtung passt.
REP SafeCare ist eine Marke der REP GmbH und wird rechtlich von dieser betrieben.
REP GmbH
Merowingerstraße 39
50374 Erftstadt
Geschäftsführer: Andreas Stollenwerk
Telefon: 02235/4778804
E-Mail: kontakt@rep-safecare.de
Eintragung im Handelsregister.
Registergericht: Amtsgericht Köln
Registernummer: HRB 113432
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE359537588
Andreas Stollenwerk
Merowingerstraße 39, 50374 Erftstadt
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